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Geschichte
Auf alten Wegen

Gimritz ist wie viele rechtssaalische Ortschaften slawischen Ursprungs.
Prähistorische Bodenfunde, Grabstätten und frühere Siedlungsplätze weisen darauf hin, dass die Landschaft seit der frühen Steinzeit durch Menschen besiedelt und gestaltet wurde.

1276 wurde Gimritz erstmals urkundlich erwähnt.
Herren in Gimritz waren die Grafen von Brehna und Wettin, das Bistum Magdeburg mit dem halleschem Moritzkloster und dem Neuen Stift, sowie ab Mitte des 16. Jahrhunderts das Amt Giebichenstein.

Aus diesem Grund entwickelte sich der Gemeinde lang prägende Gutsbesitz.
Gimritz war in Anlage und Erscheinungsbild eine Agrargemeinde, die auch zukünftig von landwirtschaftlicher Produktion geprägt sein wird.

Eine einzige kirchliche Gemeinschaft bildete der Vierdörferkomplex: Gimritz, Langendorf, Nösselitz und Raunitz, wenn auch der Bach sie in politisch in zwei Gemeinden trennte.